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25.10.2018
Brief der Gemeinderäte aus Obergimpern an die Stadtverwaltung

Brief der Gemeinderäte aus Obergimpern an die Stadtverwaltung

                                                                                               

 

Bei der vom CDU- Ortsverband Obergimpern durchgeführten Veranstaltung „ Mitmachen-Mitgestalten“ am 16.10.2018 wurden von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern zahlreiche Problempunkte an die anwesenden Gemeinderäte herangetragen mit der Bitte, sich für diese Belange einzusetzen.


 

Gemeinderäte

Wolf-Dieter von Bülow und Anne Silke Köhler

 

 

 

an die

Stadtverwaltung Bad Rappenau

 

 

 

 

                                                                                                          Obergimpern, 25.10.2018

 

Bei der vom CDU- Ortsverband Obergimpern durchgeführten Veranstaltung „ Mitmachen-Mitgestalten“ am 16.10.2018 wurden von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern zahlreiche Problempunkte an die anwesenden Gemeinderäte herangetragen mit der Bitte, sich für diese Belange einzusetzen.

Nachfolgend sind die Fragen und Anregungen aufgeführt, die an die Stadtverwaltung mit der Bitte um Überprüfung und ggf. öffentlicher Stellungnahme ausgehändigt werden:

 

1. Überprüfung Winterdienst: in den Ortschaften wird kein großflächiger Räumdienst durchgeführt, was besonders in Straßen ohne Gehweg für ältere Personen problematisch ist. Die Stadt wird gebeten zu überprüfen, welche zusätzlichen Kosten bei einer Erweiterung des Winterdienstes entstehen würden. Dies auch im Hinblick darauf, dass der Schneefall seit Jahren zurückgeht und es sich nur um wenige Winterdienste handelt.

 

2. Straßenbeleuchtung: Die Stadt wird gebeten, die Gehwegbeleuchtung in der Fliederstrasse zu überprüfen, da die Bürger/innen dort über zu schwache Ausleuchtung der Gehwege klagen.

 

3. Veranstaltungsküche in der Sporthalle: Die Stadt wird dringend gebeten, die Umbaumaßnahmen nicht weiter zu verschieben, da die hygienischen Verhältnisse in der Küche kaum mehr tragbar sind. Hierbei sollte kurzfristig auch das Problem der Lagerung der Tischtennisplatten geklärt werden. Vor Einbau der neuen Küche sollten Regelungen für die Übergabe einer sauberen Küche und vollständiger Ausstattung nach Nutzung gefunden werden. Kann hier die Stadt die Aufsicht für ein Übergabeprotokoll übernehmen?

 

4. Hochwasserschutz: Ist das im Mai in Auftrag gegebene Starkregenrisiko-Management- Konzept bereits fertiggestellt bzw. wann ist mit der Vorlage zu rechnen? Wann kann mit der Planung und Umsetzung der Maßnahmen gerechnet werden?

 

5. Verkehr Wagenbacher Straße: Durch vermehrten Schwerlastverkehr ist die Verkehrs- und Lärmbelastung in der Wagenbacher Straße stark angestiegen. Die Wagenbacher Straße ist zudem sehr eng und es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen durch parkende Fahrzeuge und durch die schmalen Gehwege. Kann der Verkehr zu den Betrieben umgeleitet werden? Kann die Stadt mit den Betrieben Kontakt aufnehmen und um rücksichtsvolle Fahrweise bitten? Eine erhebliche Lärmbelastung entsteht vor allem durch zu schnelles Fahren.

 

6. Lärmschutz Hauptstraße: Kann Tempo 30 zumindest für die Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr durchgeführt werden? Kann ein Tempo 30 nur für den Schwerlastverkehr eingeführt werden? Im Ortskern kommt es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen und Gefährdungen durch Lastwagen, die in den engen Kurven vor der Kirche auf die Gegenfahrbahn fahren. Bei Gegenverkehr von zwei Lastwagen kommt der Verkehr teilweise zum Stillstand. Könnte ein einseitiges Halteverbot Richtung Ortsausgang ausgesprochen werden, um den Lärm durch anfahrende Fahrzeuge zu vermeiden? Alternativ: ist die Einführung von Tempo 40 durchgängig möglich, wie in anderen Städten? Was kostet eine stationäre Blitzanlage und wo wäre die Installation möglich? Gibt es Schallschutzmatten, die an der Betonwand angebracht werden könnten? Vorschlag der Gemeinderäte: Ein Vorort-Termin mit Landratsamt und anderen zuständigen Verkehrsbehörden, bei dem die Anwohner über die rechtlichen Möglichkeiten informiert werden und ggf. nach Alternativen für eine Lärmentlastung gesucht wird.

 

7. Anbindung Busverkehr an die S-Bahn: Die Stadt wird gebeten, dass die Fahrpläne der Busse besser auf den S-Bahn-Fahrplan abgestimmt werden. Lt. Auskunft von Nutzern des öffentlichen Nahverkehrs fahren die Busse teilweise 5 Minuten vor Ankunft der S-Bahn ab.

 

8. Behindertengerechter Zugang: Für ältere Bürgerinnen und Bürger wäre ein behindertengerechter Zugang zur Verwaltungsstelle in Obergimpern wünschenswert.

 

9. Hundetüten: Wann werden die Hundetüten- Stationen in Obergimpern installiert?