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CDU-Kreisverband Heilbronn regt Patenschaft für Region in der Ukraine an

Die CDU im Kreisverband Heilbronn spricht sich dafür aus, dass der Landkreis Heilbronn gemeinsam mit der Stadt Heilbronn die Patenschaft für eine ukrainische Stadt beziehungsweise Region übernimmt.
Hierfür stimmten am Dienstagabend (29.03.) die Vorstandsmitglieder im Rahmen einer digitalen Sitzung des CDU-Kreisvorstandes. Die Patenregion soll in etwa der Einwohnerzahl des Stadt- und Landkreises Heilbronn entsprechen und konkrete Unterstützung aus der Region erhalten – während des Kriegs und insbesondere auch in der Zeit danach.

 

„Der völkerrechtswidrige russische Angriff auf die Ukraine hat in nur wenigen Wochen unfassbares Leid über die Menschen in dem Land gebracht. Täglich erreichen uns neue Bilder der Zerstörung. Tausende unschuldige Menschen haben bereits ihr Leben verloren. Millionen befinden sich auf der Flucht. Daher müssen wir alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Menschen in der Ukraine nachhaltig zu unterstützen. Die Hilfsbereitschaft in den vergangenen Wochen – gerade auch aus der Region – war enorm und ist nach wie vor beeindruckend. Nun gilt es, diese Hilfe noch besser zu koordinieren und langfristig gestalten. Denn solange der Konflikt auch noch andauern mag - Krieg darf niemals zur Normalität werden! Aus diesem Grund regen wir bei Stadt- und Landkreis an, die Patenschaft für eine Region in der Ukraine zu übernehmen und ein umfangreiches Konzept zur Unterstützung dieser zu erarbeiten. Einen entsprechenden Vorschlag haben wir Herrn Landrat Heuser und Herrn Oberbürgermeister Mergel in einem aktuellen Schreiben unterbreitet“, so der CDU-Kreisvorsitzende und örtliche Bundestagsabgeordnete Alexander Throm.

 

Dabei soll es sich sowohl um unmittelbare und zielgerichtete humanitäre Hilfen sowie auch maßgeblich um Unterstützung beim Wiederaufbau nach Beendigung des Krieges handeln. „Bereits heute liegen ganze Städte und Regionen in der Ukraine in Schutt und Asche und unzählige Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Die Herausforderungen, vor welchen die Ukraine auch nach dem Krieg stehen wird, werden – bedenkt man nur einmal den Wiederaufbau von Wohnungen und Häusern sowie die Wiederherstellung der Infrastruktur ­– enorm sein. Der Stadt- und Landkreis Heilbronn gehört zu den wohlhabendsten und wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland. Daher sollten Stadt- und Landkreis in dieser Situation gemeinsam Verantwortung übernehmen und bereits jetzt frühzeitig eine Strategie entwickeln und klären, wie die strukturelle Unterstützung für die Ukraine nach Beendigung des Krieges aussehen kann“, so Alexander Throm. Der unmittelbare Austausch mit und der direkte Bezug zu einer bestimmten Stadt oder Region sind hierbei eine  sinnvolle Möglichkeit, um Hilfe und Unterstützung zielgerichtet und bedarfsorientiert zu erbringen.